Oft vermeiden die Unternehmen „Klumpenrisiken „, sei dies bezüglich ihrer Geschäftsbereiche oder ihren Kunden. In Q3 könnten aber viele leicht in Schwierigkeiten geraten, wenn sie sich zu sehr auf die scheinbar hohen Arbeitslosenzahlen verlassen.

Viele Schweizer KMU stellen langsam aber sicher fest, dass sie in der Krise 20/21 mit einem grossen Schreck davongekommen sind. Die anfänglichen Befürchtungen letztes Jahr (z.B. Baustellenschliessungen, Projektstopps etc.) haben sich glücklicherweise nicht bewahrheitet.

Trotzdem schleppen Unternehmen jenseits von Kunden und Märkten ein „Klumpenrisiko“ mit, an welches sie im Tagesgeschäft kaum denken. Ihr Employer Branding.

Das werden wohl viele in diesem Sommer und Herbst spüren, wenn vor allem in den Technischen Bereichen händeringend nach Fachkräften gesucht wird.

In der Rekrutierung einzusteigen und dann enttäuscht zu werden, wenn keine oder nicht passende Mitarbeitende gefunden werden, und zwar pronto, ist ein fataler Fehler.

Falls du dich mit diesem Thema doch noch übers Wochenende beschäftigst, hier noch einen kurzen Einblick dazu, was der essentielle Unterschied zwischen Recruitment Marketing (Stellenanzeigen, Auftritt Webseite, Social Media…), Employer Branding (Must have – Strategische Ausrichtung und Grundsätze) und Firmenkultur ist. (gesehen bei @torgillenning und für super befunden)

Was denkst du? Ist das eine sinnvolle Abgrenzung?

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